Das Zwillbrocker Venn war unser Ziel an diesem Wochenende. Es liegt direkt an der deutsch-niederländischen Grenze und gehört mit seine Falmingos zu den faszinierendsten Naturlandschaften Nordrhein-Westfalens.
Seit den 1980er-Jahren brüten im Zwillbrocker Venn Rosa- und Chileflamingos – ein weltweit außergewöhnliches Phänomen, denn nördlicher findet man keine freilebende Flamingo-Kolonie. Die Tiere stammen ursprünglich aus Zooflüchtlingen, haben sich aber längst etabliert und bilden heute eine stabile Population.
Nach Recherche sind die Flamingos von Februar bis September im Venn zu beobachten. Aber neben den Flamingos bietet das Venn als Moor und Feuchtbiotop einen besonderen Platz zu Erkundung. Ein guter Ausgangspunkt für eine Tour ist Vreden. Von Dort gelangt man mit dem Fahrrad abseits der Hauptstraßen zum Venn. Danach sollte man aber zu Fuß weitergehen. So kann man in Ruhe die Aussichtspunkte ansteuern und die vielen Informationstafeln lesen.











